Kalter ‘A. Eight’ Pfefferminz-Hund und weiße Cranberry Schoko Crossies – Post aus meiner Küche

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Postausmeinerküche, endlich ist es so weit. Die erste Runde wird in die Tat umgesetzt und wir drei Postmädels sind ernsthaft freudig aufgeregt, was wir innerhalb der ersten Tauschrunde zum Thema “schokoladiges” alles zu sehen und schmecken bekommen.

Das Losglück bescherte mir eine ganz bezaubernde Tauschpartnerin: Bee* von EmmaBee. Meine beiden Schokoladenideen machten sich also auf eine Reise nach München und wie es sich gehört, natürlich nicht ohne Köfferchen.

Nummer eins der Köfferchen-Schokoladeninhalte: der Klassiker unter den Kindergeburtstags-Kuchen. Kennt sicher jeder, hatten die meisten schon vor ihrem sechsten Lebensjahr auf einem Kindergeburtstag mal zwischen ihren kleinen Fingerchen: den Kalten Hund. Wikipedia sagt, man nenne ihn auch Lukullus, Kalte Pracht, Kekstorte, Kalte Torte, Kalte Schnauze, Schwarzer Peter, Kalter Igel, Wandsbeker Speck oder Kellerkuchen. Klingt alles nicht nach Pracht und Gloria, schmeckt aber trotzdem lecker.
Und nachdem mich kürzlich ein Jieper auf langenichtmehrgegessene Pfefferminzschokoladen-Täfelchen ereilt hatte, musste ich folgendes Backgespinst unbedingt ausprobieren: der Kalte Hund im Pfefferminzformat, “Kalter Hund nach acht”. Ich bin in der Tat dann noch abends “nach acht” zum Supermarkt geflitzt, um mir diese Minztäfelchen zu kaufen. Leider habe ich an diesem Abend zu heißgeliebten US-Arztserien eine ganze Packung gegessen und mußte am nächsten Morgen (auch “nach acht”) direkt noch mal einkaufen gehen, um den kalten Minz-Hund in die Tat umsetzen zu können.

Und: er ist superlecker. Ein Erfolg innerhalb der ganzen Familia Horstmann und des Gatten Kollegen. Der Geschmack der Minze kommt ganz sanft durch und macht aus dem Schokoladen-Keks-Stapel etwas vollkommen Neues und Frisches.

Pfefferminz-Kalter Hund a la Jeanny

Zutaten: (untenstehend für eine sehr kleine Kinder-Kastenform, bei einer normalen Formgröße bitte die Mengen verdoppeln)

75g Zartbitterkuvertüre, grob gehackt
200g Vollmilchkuvertüre, grob gehackt
75g Palmin
14 Täfelchen After Eight
100g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
125g Butterkekse

1.) Schokoladen, Palmin und Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Dann den Vanillezucker hinzufügen und die ganze Masse etwas abkühlen lassen.
2.) Die Kastenform mit einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel auskleiden. Den Boden mit etwas Schokoladenmasse bedecken, dann abwechselnd Kekse und Schokoladenmasse stapeln. Mit Schokolade enden lassen.
3.) Ab in den Kühlschrank mit dem Goldstück und dort ca. 6 Stunden lang fest werden lassen.
4.) Stürzen, von der Folie befreien, anschneiden und glücklich sein.

Dazu gab es als Farbkontrast noch kleine weiße Schokocrossies mit Mandelsplittern und Cranberries, weil ich die so gerne mag. Schmelzen garantiert im Mund, nicht schon vorher im Köfferchen auf dem Postweg, hoffe ich. Weisse Schokocrossies mit Mandelsplittern und Cranberries
(basierend auf einem Grundrezept aus der Zeitschrift LECKER, für ca. 20 Stück)

200g Weiße Schokolade oder Kuvertüre
25g Cornflakes
50g Mandelsplitter
3 EL gehackte Cranberries

1.) Schokolade im Wasserbad schmelzen.
2.) Cornflakes leicht zerkleinern, mit Mandelsplittern und Cranberries mischen.
3.) Diese dann zur geschmolzenen Schokolade geben, gut mischen.
4.) Teelöffelweise kleine Schokoportiönchen auf ein Backpapier belegtes Blech geben und gut 2 Stunden lang fest werden lassen.

Liebe Bee, ich hoffe, Ihr mögt die Schokoladengeschenke genau so sehr wie wir. Es war mir eine riesen Freude, Deine Tauschpartnerin zu sein und drücke uns die Daumen, daß die Post mit dem Paket nicht Volleyball gespielt oder alles selbst aufgegessen hat!

All the love in the universe,
Jeanny

Schnelle, leckere Rhabarber handpies

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Überall blitzen sie uns gerade entgegen die hübschen roten Rhabarber-Sträuße. Aus dem Garten, am Markt, aus den Frauenzeitschriften im Kochressort. Tolles Gemüse! Schön säuerlich und auch wenn man daraus etwas Süßes zaubert, die Säure blitzt dann zwischen dem ein und anderen Bissen doch immer mal durch und kitzelt die Zunge. Vielleicht ist das medizinisch unüblich und betrifft nur mich, aber bei mir prickeln dann sogar die Kiefergelenke. Wie dem auch sei, ich halte das nicht für behandlunsbedürftig, sondern erfreue mich ruhig weiter an den roten Rhabarberstangen. Beispielsweise als Kompott mit Schlagsahne-Fool, in Cupcakes, gepaart mit Erdbeeren in einem Marmeladenglas oder eben innerhalb schneller Blätterteig-Teilchen.

Handpies? Kuchen für “schnell auf die Hand” würde ich mal frei übersetzen wollen und in Klammern dahinter setzen: “die so was von einfach und schnell gemacht sind, daß niemand eine Ausrede finden kann, diese nicht backen zu können”. Punkt. Sogar mein Mann, wie so viele andere Männer eher Rhabarber-avers, hat den Michael Schumacher-Daumen nach oben gezeigt und ich würde behaupten, die kann man nicht nur schnell auf der Hand essen sondern auch nett zu einem Picknick am See mitbringen.
Wenn ich hineinbeiße, denke ich sofort an einen Besuch bei Freunden am Tegernsee. Dort habe ich zum ersten Mal Rhabarberschorle mit Blick auf die Berge genossen und fröhlich gelaunt der Sonne erlaubt, mir Sommersprossen auf die Nase zu zeichnen.

Rhabarber-Handpies
Zutaten (für 8 Stück)

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
ca. 4 Stangen Rhabarber
120g Zucker
1 Msp Zimt
1 EL brauner Zucker
1 Ei
1 TL Wasser

1.) Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
2.) Rhabarber säubern, von den (giftigen!) Blättern befreien und in 0.5×0.5cm große Würfel schneiden. Mit 120g Zucker bei mittlerer Temperatur im Topf köcheln lassen, bis der Rhabarber Saft zieht. Er sollte noch nicht zerfallen, nur weicher werden und Saft freigeben. Dabei ab und an umrühren. Dann vollständig abkühlen lassen.
3.) Währenddessen Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und erst 10 Minuten lang temperieren lassen, bevor man ihn ausrollt.
4.) Aus dem Kreis mit einem Glas oder einem Dessertring acht Kreise ausstechen. Etwas Rhabarber samt Saft in die Mitte geben und den Kreis dann zuklappen.
5.) Die so entstandenen Halbkreise sodann mit einer Gabel zusammenzwicken und mit einer Mischung aus dem verquirlten Ei und Wasser bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen und ca. 10-15 Minuten lang im Backofen backen.
6.) Am besten noch warm genießen (kalt schmecken sie aber auch fabelhaft) und wer mag, pudert noch Puderzucker darüber.Habt einen zucker- (oder rhabarber-) süßen Sonntag, Ihr lieben.
Lege mich jetzt auf die Couch mit Rhabarberteilchen und der neuen Lantliv bewaffnet. Bequemes Kissen, weiche Decke, draußen Regentröpfchen, die manchmal langsam, manchmal blitzschnell das Fenster hinunterflitzen.

All the love in the universe,
Jeanny

Stulle der Woche: Das Bounty-Brot mit selbstgemachter Kokosbutter, Erdbeeren und Schokoladensauce

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Meuterei auf der Bounty. Ging es damals eigentlich um eine Stulle? Objekt der Begierde: eine Stulle mit selbstgemachter Kokosbutter, auf welcher Erdbeeren tapfer auf ihren Einsatz warten und sich noch ein bisschen unter Schokoladensauce verstecken? Ne? Sicher? Schade.
Denn diese Super-Stulle spukte mir schon seit einigen Wochen im Kopf herum. Kokosbutter ist nämlich ein kleines Wunder und meine Geheimwaffe am Sonntagmorgen, wenn die Eier für Pancakes fehlen oder alle ein bisschen zu müde sind, um Croissants beim Bäcker zu kaufen. Wenn ich nicht schon um 5 Uhr aufstehen mochte, um Bagel-Teig anzusetzen und der Joghurt fürs Müsli aus ist. Kokosflocken habe ich eigentlich immer im Backvorrat und zaubere daraus in Minutenkürze streichfähige Kokosmasse.
Zusammen mit Nutella ergibt dies das legendäre Horstmannsche Bounty-Brot. Mit Erdbeeren und Schokosauce hingegen wird es fast gesellschaftsfähig und hübsch, die Erdbeeren geben dem ganzen einen schönen, säuerlichen Pfiff. Und die Schokosauce verbindet beides perfekt.Kokosbutter herzustellen ist denkbar einfach und geht viel schneller als die Herstellung von Mandel- oder Erdnussbuter.
Einfach 100-200g (je nach gewünschter Menge und Mixgefäß) frisch geöffnete Kokosraspel (wenn die Tüte schon offen war, sind die Flocken leider oft zu trocken) in die Püriervorrichtung oder eine Küchenmaschine geben, deren Klinge mit schnellen Umdrehungen zerkleinern kann, und das ganze 3-4 Minuten lang auf höchster Stufe pürieren. Erst mal passiert da gar nichts und man muß einfach etwas warten. Eventuell Kokosmasse zwischendurch immer wieder vom Rand abkratzen und weiterpürieren. Bis die Nuss dann endlich nachgibt und ihre Öle freisetzt, sich das ganze also zu einer streichfähigen Kokosmasse formiern kann. Wer den Kokosnussgeschmack nicht allzu pur sondern eventuell etwas süßer mag, darf dann am Ende noch ein paar Tropfen Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup hinzufügen. Dann sofort aufs Brot damit, Kühlschrank mag Kokosbutter nicht so gerne, wird viel zu fest und danach auch nicht mehr so streichfähig. Erdbeeren in Scheiben darauf drapieren und mit geschmolzener Schokolade dekorieren.

Ich liebe Stullen, nur, falls Ihr es noch nicht wußtet.
Habt einen wundervollen Tag mit leckerem Essen und netten Menschen um Euch herum,

Eure Jeanny

Bezaubernde Melaminteller von FormTiere zu gewinnen, juchhu

“Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?” wird es vielleicht demnächst auch bei Euch zuhause heißen, denn so einen schönen Teller mit Elefantenmotiv teilt Kind einfach auch nicht so gerne. Robert Rüssel heißt der kunterbunte Zirkuselefant und den kann man nicht mehr nur als Kuscheltier im Kinderzimmer finden sondern auch Farbenfreude auf den Esstisch zaubern. Für die eigenen Kinder, Nichten, Neffen, Cousinen, Nachbarn, Freunde, Patenkinder, wer auf der Suche nach einem nicht nur wunderschönen, sondern auch unkaputtbaren und praktischen Geschenk für Geburt, Besuch oder sonstige schöne Anlässe ist, wird ganz sicher im Onlineshop bei FormTiere fündig.Die FormTiere turnen hier als Mobiles, Kinderwagenketten, Kissen, Lätzchen, Lampen oder Spieluhren durch die dawanda Welt. Ich darf gar keine Prädikate vergeben und habe ja auch gar keine, mach es aber trotzdem. Jeanny-Prädikat “Wunderschönes Kinderdesign handmade” von mir dafür. Auf der Facebook Seite und im Blog von FormTiere findet man immer neue Tiere im FormTiere-Zirkus. Wichtig, denn: das nächste Baby kommt bestimmt.Ich bin ganz entzückt, daß ich hier heute gemeinsam mit FormTiere jeweils zwei rosafarbene und blaue Zirkuselefanten-Melamintellerchen verlosen darf. Was Ihr tun müsst, um einen der Teller zu gewinnen? Daumen drücken, uns bis Samstag, 21. April 2012 hier einen Kommentar hinterlassen und verraten, welche Tellerfarbe Ihr gerne hättet und wer demnächst von diesem Tellerchen essen darf.

Viel Erfolg beim Gewinnspiel und einen wundervollen Tag,
love,
Jeanny

Die Gewinner des Gewinnspiels stehen fest: Sibille mit Mia, Skadi, Claudia mit Tom und Rosaundlimone haben gewonnen und haben auch schon eine kleine email im Postfach. Herzlichen Glückwunsch!

Der Chocolate Chip Cookie, der aus dem Ofen kam – und zwar ziemlich groß

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…denn wenn man einen Riesen-Cookie gemeinsam isst, ist man weniger allein. Verrückter großer Schoko-Keks Du. Direkt in der Pfanne zusammengerührt und dort auch im Ofen gebacken. Ein echtes One-Pan-Wonder. Lecker. Wir sitzen alle um Dich herum am Sonntagnachmittagstisch und klauen uns mit großen Löffeln warme Cookiestücke und langsam schmelzendes Eis. Schokoladensauce nicht vergessen! Genießen und schnacken, spielen “Ich sehe was, das Du nicht siehst”. Lassen uns Zeit.Zeit haben wir auch, denn es gibt keine weiteren Schüsseln, die abgespült werden müssen, keine Mixstäbe. Kein Portionieren in kleine Cookie-Kügelchen oder Nacheinanderbacken aufgrund von Backblechknappheit. Kein Drehen des Backbleches nach der Hälfte der Backzeit. Kein Nach-Backvorgang-Schüssel-Chaos im Spülbecken. Genau nach meiner geschmacklichen und praktischen Gusto bist Du und darfst daher gerne wieder kommen.

Ganz schön großer Ofen-Cookie aus der Pfanne

115g Butter
115g Zucker
115g Brauner Zucker
1 Ei
180g Mehl
1/2 TL Natron
eine Prise Salz
60g gehackte Schokolade (oder backstabile Schokotröpfchen)
grob gehackte Walnüsse, nach Wunsch

1. Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Butter in einer kleinen (ca. 20cm durchmessenden) Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen und dann den Zucker einrühren. Pfanne vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.
2. Das Ei sofort hinzufügen und gut einrühren.
3. Mehl, Natron und Salz dazu geben und mit einem Holzlöffel vorsichtig verrühren, bis alles gut vermischt ist. Mir geht dabei immer ein bisschen Mehl über die Wupper, macht aber nichts. Walnüsse und Schokolade unterheben oder einfach darüber streuen und leicht eindrücken.
4. Ca. 20 Minuten lang backen. Abhängig von Pfanne und Ofen natürlich, schaut einfach ab und an in den Ofen. Ist der Riesenkeks leicht gebräunt, ist er fertig. Er sollte – wie die meissten Cookies – in der Mitte unbedingt noch etwas weich sein, denn er festig sich im Ofen noch beim Abkühlen.
5. Vanilleeis und großzügiges Schokosaucentopping passen übrigens hervorragend zu so einem Keks.
6. Ja, statt Walnüsse und Schokoladendrops könnt Ihr auch Cranberries oder Mandeln oder Kokos oder Pistazien oder Smarties oder oder oder unterheben. Ist ja Euer Riesenkeks.Habt einen tollen Sonntag. Ich mag Euch so sehr wie Riesenschokoladencookies. Oder noch mehr.

All the love,
Jeanny

Leckere Oreo Trüffel – oh Du süßes, rollbares Schokoglück

Auf der Suche nach einem schönen Schokoladenverschickding für unsere kleine feine Initiative “Post aus meiner Küche” habe ich meine schneeweiße Küche sehr oft in Kakao gehüllt. Aus ihr ein Versuchslabor gemacht, den Ofen bemüht, den Kühlschrank kühlen lassen, Pfannen geschwungen oder Teigroller zum Schokoladenzerkleinern zweckentfremdet. Degustiert, verworfen, erneuert, verschenkt, gefreut, nachgedacht. Ob man dieses oder jenes verschicken kann. Wie man dieses oder jenes hübsch verpacken kann.

Dieses Projekt hat so viele bezaubernde Seiten:
- die zwei Postmädels (Clara & Rike) und ich sind ein fantastisches Postgespann. Es fühlt sich immer an wie Freude, nie wie Arbeit. Wir lachen zusammen Tränen, sind zusammen ein großes Bündel Kreativität und schaffen es auch immer, daraus Actio werden zu lassen.
- das Durchwälzen von Rezepten und Büchern als Vorbereitung hat mir wieder Bücher in die Finger gebracht, die sich selber wohl schon abgeschrieben hatten und erst mal freigepustet werden mußten.
- Ganz viel Probieren und Essen.
- Kreativ sein können.
- Schenken und beschenkt werden.
- Vorfreude und Spannung.
Ich glaube, da haben wir etwas schönes geschaffen. Ich wäre beispielsweise sonst wohl auch nie auf dieses Trüffelrezept gestossen, wenn ich mich nicht so tief ins weltweite Netz gewühlt hätte:
Oreoschokotrüffel
. Im Kakaomantel. Herrje. Wo wart Ihr die ersten 37 (wir tun einfach so, als hätte ich 27 gesagt) Jahre meines Lebens? Und wieso weiß ich erst seit diesem Jahr (genauer gesagt seit diesen kleinen Schokolieblingen), daß ich eine ausgesprochene Trüffelliebhaberin bin?Oreos habe ich schon in Cupcakes verbacken (bspw. hier und hier), dippe sie gerne in Milch, mache daraus Milchshakes oder kann sie auch einfach so knabbern, während ich meinem Sohn beim Tennistraining zusehe. In Trüffel verpackt werde ich sie ab jetzt etwas eleganter genießen können, und das geht so (einfach):

OREO-Schokoladentrüffel (anlehnend an ein Rezept von kraftrecipes.com)

Zutaten (für ca. 24 Stück)
18 Oreo Kekse (sehr fein zerbröselt)
115g Frischkäse (raumtemperiert)
Kakao zum Wälzen oder geschmolzene Schokoladenkuvertüre1.) Oreokeks-Brösel und Frischkäse sehr gut mit dem Handmixer mischen. Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
2.) Mit einem Teelöffel etwas von der Trüffelmasse ausstechen und daraus mit der Hand ca. 24 Trüffelkugeln formen (rollen).
3.) Dann in Kakaopulver wälzen oder mit Kuvertüre versehen. Solltet Ihr die Kuvertüre-Variante wählen, die geformten Bällchen am besten vor dem schokolieren noch mal tiefkühlen.
4.) Fertige Trüffel bis zum Verzehr verschlossen im Kühlschrank lagern.

Ich habe sie – pardon – direkt gegessen und verschenkt. Den Kühlschrank haben die fertigen Trüffel von innen also nie gesehen. Der Gatte war so frei, sie in flüssige weiße Schokolade zu dippen. Glücklichmach-Schokokugeln sind das.

Habt einen bezaubernden Tag, Ihr lieben!
All the love in the universe, Jeanny

Kurz mit mir, Kind und Kegel nach Schweden verreisen…

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…ist gerade zumindest per Bild und Text möglich, denn letztes Jahr durften meine kleine Familie und ich auf unserer Sommerreise ins schöne Småland Impressionen und Berichte für die Lieblings-Foodzeitschrift LECKER einsammeln und mitbringen.

In der aktuellen Ausgabe sind diese Bilder und unsere kleinen Reisestationen zu sehen. Sie bringt uns traumhafte Urlaubserinnerungen zurück in den Sinn: Heubodenhüpfen in Bullerbü, Zaunklettern in Katthult, Besuche in Zuckerstangenmanufakturen, rote süße Holzhäuschen. Sehen, wo Alfred wohnte, in Michels Holzschnitz-Schuppen sitzen und den großen Kirschbaum bewundern, dessen Früchte Hühner, Schweine und Michel schlimm beschwipsten.
Vor Stockholms J-Hotel relaxen und riesige vorbeischippernde Schiffe beobachten. Fischen, Baden gehen, am See Steineditschen und natürlich Zimtschnecken aus jeder Bäckerei testen, an der man vorbeikommt.

Die Redaktion der Zeitschrift LECKER hat die Bilder nicht nur in gewohnter LECKER-Manier wunderschön in Szene gesetzt, sondern dazu auch superleckere Rezepte kreiert. Was mich besonders freute: sie lüften hier sogar das Geheimnis der legendären Lieblings-Mandeltarta! Die werde ich sofort nachbacken! Juchhe, nach diesem Rezept hatte ich schon so lange gesucht.
Wer Skandinavien und seine Küche liebt, dem wird beim Anblick der Rezepte das Wasser im Munde zusammen laufen und sollte schnell zum nächsten Kiosk huschen.

Wir wälzen derweil fleissig Landkarten und das Internet, unser Urlaub 2012 wird uns ins wunderschöne Südtirol führen, das ich letztes Jahr ja schon alleine bereiste. Dieses Jahr mit Sack und Pack und ganz viel Lust auf Berge, Seen, blauen Himmel, Speck, Vino und andere Leckereien.

Und Ihr? Urlaubspläne geschmiedet?

Hej då, ha en bra dag,
Jeanny

Mille Crêpes – ein Crêpe-Kuchen mit Schokoladenganache- und Himbeermarmeladenfüllung

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Crêpes an und für sich und solo betrachtet sind ja schon wundervoll. Filigran und französisch, hübsch anzuschauen. Rollbar, füllbar, stapelbar und mit verschiedenen Cremes, Pasten oder Marmeladen paarwillig. Ein Kuchen aus vielen dieser einzeln bezaubernden Crêpes ist die Multiplikation dieses Wunders und nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine Genussexplosion.
“Mille Crêpes” sagen die Franzosen zu diesem Kuchen-Wunderwerk. Gut, tausend Crepes sind es nicht ganz, aber man denkt danach vielleicht noch tausendfach an den Genuss. Oder denkt, man hätte seit tausend Jahren nicht so lecker gesündigt. Ein bisschen fleissig muß man schon sein, wenn man diesen hübschen Traum genießen möchte. Es lohnt sich, also nur zu. Je nach Pfannengröße ergeben sich aus dem Teig 20-24 Crêpes und ich gebe zu, ich mußte da erst hineinfinden. Den “Dreh” rauskriegen, wie man so schön sagt. Dann lief es irgendwann wie am Schnürchen. Lernkurveneffekte nennt dies der BWLer und das heißt, ich kann jetzt wohl auf dem Weihnachtsmarkt einen Crêpesstand eröffnen. Ich bin komplett drin. Es klingt wie ein Klischee, aber es ist wahr: der letzte Crêpe war der allerbeste.

Die Crêpes sind mit Sahne und einem Hauch Kokosmilch verfeinert, die Schokoladenganache, die nebst Himbeermarmelade die einzelnen Eierpfannkuchen miteinander verbindet, um daraus einen Turm zu bauen, ist wie eine Schicht geschmeidig aufgestrichener Trüffelmasse. Klingt lecker, oder?
Wenn schon, denn schon, war hier wohl Mutter des Gedanken, Ihr möget mir bitte verzeihen. Denn ich möchte nicht zählen, wieviel Energie in jedem Stück Mille Crepes steckt. Ich sag nur. 12 Eier, 250g Schokolade, 600ml Sahne, Kokosmilch. Drum genießt jedes Stück, die Chancen stehen gut, daß dieser Kuchen für immer ein Teil Eurer sein wird. Teil Eurer Hüftregion, Teil Eures Herzens, Teil Eures kulinarischen Erinnerns, Teil Eurer Freude.Mille Crêpes Kuchen mit Schokoladenganache
(Rezept als pdf hier ausdrucken)

Zutaten

Für die (ca. 20-24) Crêpe:
12 Eier
480 ml Sahne
240 ml Kokosmilch
2 TL Vanilleextrakt
240g Mehl
1/4 TL Salz
60g Puderzucker
5 EL Butter, geschmolzen (zum Einreiben der Pfanne)

Für die Ganache:
250ml Sahne
260g hochwertige Schokolade Eurer Wahl (nur bitte keine weiße Schokolade)

zudem:
1/2 Glas Himbeermarmelade
ca. 5 EL Kakao zum Bestäuben

1.) Alle Crêpes-Zutaten in einer Schüssel mit dem Mixer zu einer homogenen Masse mischen. Geschmolzene Butter und Pinsel bereithalten zum einfetten der Pfanne zwischen den Crêpes Gängen.
2.) Eine Pfanne mit Butter einpinseln, bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und dann je ca. eine halbe Kaffeetasse voll Teig in die Pfanne gleiten lassen. Am besten hält man die Pfanne dabei leicht schräg und lässt den Teig durch sanftes Schwenken leicht in der Pfanne verteilen. Dann backen, bis der Teig gegart ist, was nicht lange dauert, man merkt, daß er fertig ist, wenn er an der Oberfläche matt und an den Seiten bräunlicher wird und sich leicht wenden lässt. Wenden und noch mal kurz weiterbacken. Dann zum Auskühlen auf einen Teller geben.
3.) So weiter verfahren, bis kein Teig mehr übrig ist. Crêpes vollständig auskühlen lassen.
4.) Für die Ganache Schokolade in kleine Stücke brechen. Die Sahne bis zum Siedepunkt erhitzen und über die gebrochene Schokolade gießen. Kurz stehen lassen und dann geschmeidig rühren. Leicht abkühlen lassen, sie sollte aber noch fliessend sein.
5.) Nun kann mit dem Zusammenstellen begonnen werden. Hierfür ein Crêpe auf einer Tortenplatte oder einem schönen Teller platzieren. Dünn mit noch flüssiger Ganache bestreichen. Dann mit etwas Himbeermarmelade versehen (ich habe sie auftropfen lassen). Abwechselnd ebenso fortfahren und mit einem Crepe (ohne Schokoladenaufstrich) enden lassen. Je schneller man hierbei ist, desto besser, die Ganache wird etwas weniger streichfähig mit der Zeit.
6.) Den Kuchen dann in den Kühlschrank stellen, damit er sich festigen und setzen kann.
7.) Die restliche Ganache ebenfalls in den Kühlschrank geben, damit hieraus eine streichfähige Frosting-Masse wird. Den Kuchen erst außen, dann oben mit der Ganache versehen. Nach Herzenslaune mit Kakao bestäuben.
8.) Bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern, anschneiden, staunende Blicke ernten und genießende Blicke hinterher serviert bekommen.

Ich wünsche Euch und Euren Lieblingsmenschen ein wundervolles Osterfest. Hoffentlich habt Ihr was schönes gefunden. Liebe? Schokolade? Schokoeier? Zeit für die Familie?

All the love in the universe,
Jeanny

Stulle der Woche Nr. 10 – Baguettebrötchen mit Hummus, Radies und Kresse

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Ich fühle mich ertappt. Ertappt? Ertappt. Denn Frau Horstmann (das bin ich) hat Sonntag abend nicht nur die beste Schokolade der Welt von der besten Julie der Welt, sondern auch Mais-Chips genascht, während sie (das bin leider immer noch ich) durch Inga Lindströms zuckerwattenrosa Schwedenwelt geblendet und komplett verträumt auf dem Sofa lag. Hier folgt demnach ein Outing: JA, ich sehe Inga Lindström Filme auf ZDF. JA, die von Frau Pilcher auch. JAJAJA. Es sei denn, auf einem anderen Programm huschen gerade Herr Clooney oder Mr. Newman über den Bildschirm.Aber ich schweife ab. Es gab bei dem besagten Fernseh-Event für mich auf jeden Fall Chips mit Hummus (Kichererbsenpüree) und unglaublicherweise waren die Chips vor dem Püree leer. Ein unüblicher Zustand residualen Hummusbestandes. Was nun, was tun? Ab auf die Stulle der Woche mit der leckeren Creme.
Also bin ich heute noch schnell zum Gemüsehändler geflitzt, habe mir einen hübschen Strauß roter Radieschen ausgesucht, diese fein scheibiert, mit zauberhaft frühlingsgrüner Kresse garniert und auf dem Hummusbaguettebrötchen genossen. Ein Hauch von Orient meets Gemüse-Vitamine, ich hoffe, das rehabilitiert mich etwas in meinem Ruf als Hüftspeckverantwortliche.

Hummus kann man im Supermarkt kaufen, aber auch so leicht selber machen und dann genau so würzen, wie man es gerne auf seiner Stulle hätte:

Rezept für Hummus

1 Dose Kichererbsen
3 EL Tahin (Sesampaste, steht im Supermarktregal bei den Asia-Zutaten)
3 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
4 Knoblauchzehen (oder weniger, wie Ihr – oder Euer Gegenüber – es mögt)

Für den Hummus Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Kichererbsen gut abtropfen lassen und gerne noch mal abspülen, dabei den Sud auffangen.
Kichererbsen, Tahin, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und etwas Sud (je nach Konsistenzwunsch) mit einem Pürierstab gut zu einem glatten Mus pürieren. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver oder anderen Gewürzen wie Kumin würzen. Dann ab in den Kühlschrank und innerhalb weniger Tage verbrauchen.Die Stulle funktioniert übrigens eben so gut mit Gurkenscheiben oder eingelegten Tomaten statt des Radies. Natürlich auch mit gegrilltem Gemüse mit Olivenöl oder Paprika. Seid kreativ, genießt, schaut in Eurem Kühlschrank nach, was man schönes verwenden könnte und rettet die Ehre der Stulle.

Ich wünsche Euch einen tollen Mittwoch in dieser kurzen Woche.
Liebste Grüße,
Jeanny

Himbeer-marmorierte Kokosmakronen

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Was ist pink, schmeckt nach Himbeer und riecht nach Urlaub?
Makronen, meine lieben.
Ja, auch zu Nicht-Weihnachten, denn Kokosmakronen-Masse kombiniert mit Himbeeren hat etwas sehr angenehm Vorurlaubliches und passt perfekt zu meiner Laune: Angefeuert von Kleidchenwerbung und Jeans in pastelligen Obstfarben bin ich nämlich gerade total auf Frühling, Sommer und Urlaub gepolt.

Visuell inspiriert hat mich das Rezept von smittenkitchen und ich war sofort Feuer und Flamme (bzw. Kokos und Himbeere). Keine zwei Minuten später stand ich bereits am Herd und setzte es dank meines Lieblingsmakronenrezeptes von lecker.de in die Tat um.
Und dann zauberten diese Himbeer-marmorierten Kokosmakronen etwas wundervolles in unserem Zuhause: Sie hüllten das Raumklima in Kokosduft, setzten Farbakzente und verwöhnten schließlich unsere Gaumen mit dem abwechselnden Spiel aus Makronensüße und Himbeersäure. Super schnell zusammengemischt mit wenigen Zutaten und so ein toller Effekt, fast wie Pyrotechnik an Silvester. Wow!

Himbeermarmorierte Kokosmakronen (für ca. 40 Stück) (basierend auf einem lecker.de Rezept, inspiriert von smittenkitchen.com)
Hier Rezept als pdf herunterladen

Zutaten:

4 Eiweiß (Größe M)
300 g Zucker
2 EL Zitronensaft
400 g Kokosraspel
125g frische Himbeeren (oder unaufgetaute gefrorene Beeren), leicht mit einer Gabel zerdrückt

1.) Backofen auf 150°C vorheizen.
2.) Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgerätes zu steif schlagen.
3.) Nach und nach Zucker und Zitronensaft zufügen und weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
4.) Dann die Kokosraspel und schließlich sehr vorsichtig die leicht zerdrückten Himbeeren unterheben. Ich finde es charmant, wenn die Farbe nicht einheitlich ist, sondern sich das Rot der Himbeeren mit weißer Makronenmasse abwechselt.
5.) Kleine Teelöffel große Portiönchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder in Mini- Muffinpapierbackformen geben und ca. 30-35 Minuten lang backen. Gut abkühlen lassen, bevor Ihr sie dem Blech oder den Förmchen entnehmt. Direkt nach dem Backen sind sie noch leicht weich und könnten brechen.

Sag noch mal einer, Makronen seien Weihnachtsgebäck und außerhalb der Adventszeit strikt verboten. Tz. “Gaaar nicht!” antworte ich da nur.

Ich wünsche Euch einen süßen Sonntag. Genießt die freie Zeit und esst was Schönes.

Liebe Grüße von der Botschafterin des süßen Hüftspecks,
all the love in the universe,
Jeanny
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