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Tausche herbstlich-gemütliche Kürbisgenüsse gegen exotische Kokosfreuden. Daunenweste und Stiefel gegen Sonnenmilch LSF 50 und Flip Flops, Oberarmtraining dank ganztägigen Regenschirmtragens gegen entspannende Massagen und Yoga am Traumstrand.
Ich fasse mich kurz und verrate Euch etwas: Fräulein Zucker, Zimt und Liebe verreist.
Schon bald wird mich ein großer Vogel der Condor ganz entspannt über Nacht ins maledivische Insel-Paradies im Indischen Ozean geleiten.
Als ich die Nachricht erhielt, in die Welt der zwei Traumresorts Velassaru und Kurumba eintauchen zu dürfen, suchten sich sofort Freudentränen ihren Weg durch die Sehnsuchtsdrüsen in die Augen und ich habe lautere Freudengeräusche von mir gegeben, als es frequentiell beim postalischen Erhalt eines Schuhpaketes einschlägiger Schuhpaket-Lieferanten jemals erreicht werden könnte. Hier geht ein großer Fernweh-Traum in Erfüllung!

(Fotos: Velassaru Maldives)

Eine Sekunde später stand ich vor meinem Kleiderschrank und suchte Traumurlaub-taugliche Itsy Bitsy Tini Wini Honolulu Strand-Bikinis, Kleider und Schuhwerk. Eine halbe Stunde später hatte ich bereits sieben Anfragen lieber (natürlich pronto informierter) Freunde in der Mailbox, die sich alle spontan und selbstlos als Kofferträger anboten.

Ich freue mich also sehr auf die Verlängerung meines Sommers. Auf neue Sommersprossen, auf hellen Sand, türkisfarbenes Wasser, Sand zwischen den Zehen, exotisches Essen. Ruhe und Genuss.

Fotos: Kurumba Maldives

Und damit Ihr Euch jetzt nicht allzu sehr sehnt, kommt hier noch schnell ein Rezept mit den Zutaten, die mir im Indischen Ozean ganz sicher häufig begegnen werden: Bananen und Kokosnuss. Ein Kokosnuss-Bananenkuchen-(mit Pekannüssen), der zumindest kulinarisch Urlaubsstimmung zaubert und ich Euch schon hier beim Post aus meiner Küche-Brausebeitrag versprochen hatte:

Kokos-Bananenkuchen mit Pekannüssen (und Frischkäsefrosting, wer mag) – für eine Kastenform mit ca. 25 x 10cm

Zutaten:
240g Mehl
3/4 TL Natron
1 Messerspitze Salz
75g Zucker
55g Butter (zimmerwarm)
2 Eier
2 große, reife Bananen (oder 3 mittelgroße), püriert
3 EL Naturjoghurt
50g Kokosflocken
1 Hand voll Pekannüsse, kandiert und grob gehackt (wie Ihr Nüsse kandiert, könnt Ihr bspw. hier nachlesen)

1.) Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
2.) Mehl, Natron und Salz mischen, dann sieben und beiseite stellen.
3.) Zucker und Butter mit einem Handmixer verrühren und Eier nach und nach hinzugeben.
4.) Joghurt und Banananpüree hinzufügen und alles schön mit dem Mixer zu einem Teig schlagen. Dann Mehl hinzugeben und gut einrühren.
5.) Pekannüsse und Kokosflocken unterheben und in eine gefettete Kastenform füllen.
6.) Ca. 55 Minuten lang backen und abkühlen lassen. Dann aus der Form holen, zuckerglasieren, pur lassen oder mit Frischkäsefrosting versehen und mit einigen Pekannüssen oder geraspelter Kokosnuss garnieren.

Für das Frosting 50g Frischkäse (zimmertemperiert) mit 25g weicher Butter und 100g Puderzucker verrühren. 1 EL Ahornsirup unterrühren. Frosting-Geschmäcker sind verschieden. Ist Euch die Masse zu flüssig, gebt einfach noch Puderzucker hinzu. Ist sie zu fest, gebt Teelöffel-weise Milch dazu.

Ich werde Euch vermissen und sicher auch ganz schrecklich KitchenAid und meinen Backofen, aber heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage. Und zwar mit vielen Fotos vom Indischen Ozean, wundervollen Resorts, Babyhaien und Strohhalmen in Kokosnüssen.

All the love in the universe,

Jeanny

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