Schlagwörter

, , ,

Ich fühle mich ertappt. Ertappt? Ertappt. Denn Frau Horstmann (das bin ich) hat Sonntag abend nicht nur die beste Schokolade der Welt von der besten Julie der Welt, sondern auch Mais-Chips genascht, während sie (das bin leider immer noch ich) durch Inga Lindströms zuckerwattenrosa Schwedenwelt geblendet und komplett verträumt auf dem Sofa lag. Hier folgt demnach ein Outing: JA, ich sehe Inga Lindström Filme auf ZDF. JA, die von Frau Pilcher auch. JAJAJA. Es sei denn, auf einem anderen Programm huschen gerade Herr Clooney oder Mr. Newman über den Bildschirm.Aber ich schweife ab. Es gab bei dem besagten Fernseh-Event für mich auf jeden Fall Chips mit Hummus (Kichererbsenpüree) und unglaublicherweise waren die Chips vor dem Püree leer. Ein unüblicher Zustand residualen Hummusbestandes. Was nun, was tun? Ab auf die Stulle der Woche mit der leckeren Creme.
Also bin ich heute noch schnell zum Gemüsehändler geflitzt, habe mir einen hübschen Strauß roter Radieschen ausgesucht, diese fein scheibiert, mit zauberhaft frühlingsgrüner Kresse garniert und auf dem Hummusbaguettebrötchen genossen. Ein Hauch von Orient meets Gemüse-Vitamine, ich hoffe, das rehabilitiert mich etwas in meinem Ruf als Hüftspeckverantwortliche.

Hummus kann man im Supermarkt kaufen, aber auch so leicht selber machen und dann genau so würzen, wie man es gerne auf seiner Stulle hätte:

Rezept für Hummus

1 Dose Kichererbsen
3 EL Tahin (Sesampaste, steht im Supermarktregal bei den Asia-Zutaten)
3 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
4 Knoblauchzehen (oder weniger, wie Ihr – oder Euer Gegenüber – es mögt)

Für den Hummus Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Kichererbsen gut abtropfen lassen und gerne noch mal abspülen, dabei den Sud auffangen.
Kichererbsen, Tahin, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und etwas Sud (je nach Konsistenzwunsch) mit einem Pürierstab gut zu einem glatten Mus pürieren. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver oder anderen Gewürzen wie Kumin würzen. Dann ab in den Kühlschrank und innerhalb weniger Tage verbrauchen.Die Stulle funktioniert übrigens eben so gut mit Gurkenscheiben oder eingelegten Tomaten statt des Radies. Natürlich auch mit gegrilltem Gemüse mit Olivenöl oder Paprika. Seid kreativ, genießt, schaut in Eurem Kühlschrank nach, was man schönes verwenden könnte und rettet die Ehre der Stulle.

Ich wünsche Euch einen tollen Mittwoch in dieser kurzen Woche.
Liebste Grüße,
Jeanny

About these ads