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Ich beginne heute mit einer Auswahl aus drei Sätzen, die man als Frau unheimlich gerne hört:

  1. Ischliebedisch (gerne unter einem Regenschirm im Pariser Sommerregen ins Ohr geflüstert und mit dem glitzernden Inhalt einer SEHR kleinen Schmuckschatulle verdeutlicht)
  2. Du bist die schönste Mama der Welt (Badezimmergespräche am Morgen)
  3. Sie haben gewonnen! Sie sind unser Gast auf der Show von Dorothee Schumacher auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin!
    3a) … und dürfen ihre Freundin mitbringen!
    3b) … und dürfen sich was aus unsere aktuellen Kollektion aussuchen!
    3c) … ja, Ihre Freundin auch!

Reaktionen auf 1.) Freudentränen und “Ja”, 2.) Freudentränchen und Mamaherzbluten, dazu ein inneres “Hach” 3.) Hüpfen, Quietschen, Freuen, Freundin anrufen, Freuen, Zittern, mit Kady Taylor, der Styling-Beraterin von Dorothee Schumacher telefonieren und sich den galaxieschönsten neon pinkfarbenen Maxi-Plisseerock samt zuckersüßem Kurztrench und Tasche aussuchen dürfen, fast in Ohnmacht fallen vor Glück.

“Das wird unser Jahr” hatte meine liebe Freundin Swanni am 1. Januar diesen Jahres geschrieben. Wir beide in Berlin, auf der Fashion Show meiner Lieblingsdesignerin auf Erden war ein guter Start, wie ich finde.
Ich möchte dem entzückenden Schumacher-Team (besonders Nina und Kady) und Dorothee Schumacher von vollem rosa Herzen danken. Ihre Mode, feminin und smart, von liebevollen Details, Material- und Mustermix geprägt, hatte mein Herz schon lange erobert, Ihr strahlendes Lächeln und ihre Großzügigkeit ergriff mich dann in Berlin vollends. Im Hause Schumacher ist alles “made with love”, bis ins letzte Detail. Es schillert ganz viel Liebe durch alle Lagen Seidenpapier: So viel liebevolle Post, mit Schleifen verpackte Einladungen in seidenlinierten Umschlägen und Glückskekse, aus denen ich ein vielversprechendes “The world is yours” ziehen konnte … alles wundervoll!
Auf der Mercedes Benz Fashion Week Berlin sahen wir eine grandiose Modenschau aus dem Hause Schumacher: eine Hommage an die Diven der 30er/40er Jahre in Neuinterpretation für uns Frauen von heute, mit ganz viel Seide und schillernden Farben wie Rubin, Aquamarin, Smaragd, Moccha und Saphir. Röcke mit hoher Taille, dazu Kniestrümpfe (I love!) in farbigen Pumps und Schmuck aus der neuen Schumacher Jewellery Collection. Im Hintergrund die Musik von Lana del Rey und wir waren komplett gefesselt. Hier meine Lieblingsstyles der Schumacher Fall/Winter 2012 Kollektion (Fotos: Schumacher PR):A dream come true – und dafür sagen wir danke mit ‘made with deep love’-Marshmallow Herzen. Liebe Grüße und Küsse nach Mannheim und Berlin!

Ja, Marshmallows kann man selber machen und sollte unbedingt. Wer einmal homemade Marshmallows gekostet hat (oder gar seine heiße Schokolade damit versüsste), wird nie wieder welche kaufen. Die selbstgemachten Zuckerwolken sind so schön fluffig und weich, schmelzen förmlich auf der Zunge. Man kann sie nach eigener Gusto mit Aromata versehen oder Kakao bestäuben. Keine Bange, ist einfacher, als man denkt. Man braucht lediglich Durchhaltevermögen (auch ich dachte zwischenzeitlich, für immer mit Rührgerät und Schüssel verbunden zu sein, aber weitermachen! Das wird!) und unbedingt ein Zuckerthermometer, um die genaue Temperatur abzupassen. Zucker ist ein sensibles Geschöpf…

Selbstgemachte Marshmallow-Herzen (nach einem Rezept von Entertaininganytime), JeannysMarshmallows als pdf

Zutaten:
3 Päckchen Gelatinepulver
450g Zucker
118ml heller Sirup (ich habe hellen Goldsirup verwendet, Maissirup ist in Deutschland schwerer zu finden)
eine Prise Salz
2 Eiweiß
1 EL Vanilleextrakt (flüssig)
Lebenmittelfarbe (wer mag), am besten Lebensmittelfarbe-Gel
Puderzucker zum Bestäuben

1.) Eine große Auflaufform (meine ist 30x20cm groß) leicht mit Öl einpinseln und Puderzucker bestäuben.
2.) In einem großen Topf oder einer Metallschüssel Gelatinepulver und 120ml kaltes Wasser verrühren, quellen lassen.
3.) In einem kleinen Topf weitere 120ml Wasser, den Zucker, Sirup und eine Prise Salz mischen. Bei niedriger Temperatur erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dabei ruhig mit einem Holzlöffel rühren. Dann auf mittlere Hitze erhöhen und sachte köcheln lassen, bis das Zuckerthermometer 115°C anzeigt. Das entspricht dem sogenannten “Soft ball” Stadium. Topf dann schnell vom Herd ziehen und die (sehr heiße!!) Zuckermasse zu der gequollenen Gelatine geben. Schnell mit einem Rührbesen verrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat.
4.) Das Ganze dann mit einem Handmixer auf höchster Stufe mixen, ca. 8-10 Minuten lang, bis aus der Zuckergelatine-Masse eine sehr große weiße fluffige Wolke geworden ist. Ihr werdet staunen, die Masse verdreifacht sich. Holy camoly. Tröpfchenweise Lebensmittelfarbe hinzufügen, bis die gewünschte Farbstufe erreicht ist.
5.) In einer separaten Schüssel und mit frischen Mixstäben das Eiweiß steif schlagen. Dies dann zur weißen Marshmallow-Wolke geben und so einmixen, daß es gerade eine homogene Masse wird. Nicht zu lange mixen, sonst fällt das sorgsam geschlagene Eiweiß sofort wieder zusammen wie ein missglücktes Soufflé (böse Erinnerungen werden wach). Vanille dazu und dann…
6.) …ab in die Auflaufform fließen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und ca. 4 Stunden lang bei Zimmertemperatur stehen lassen.
7.) Dann stürzen und mit einem geölten (!) Messer, Pizzaschneider oder eben Keksausstechern in so große Portiönchen schneiden, wie Ihr möchtet. Zwischendurch immer mal eines in den Mund stecken und die übrigen schnell rundherum in Puderzucker wälzen.
8.) Wer nicht alle Marshmallows auf einmal essen möchte, kann sie in einer Blechdose mit Butterbrotpapierschichten für ca. eine Woche lang aufheben und peu a peu essen. Ich denke da beispielsweise ans fünfminütliche wieder zur Dose sneaken und sich was rausstehlen, bis alles leer ist.

Gewonnen habe ich übrigens, weil ich ein kleines Glückskind UND zugleich Mitglied im Schumacher Princess Club bin, wo ich in der Vorweihnachtszeit bei einem Gewinnspiel teilnahm. Also unbedingt reinklicken und registrieren, dort gibt es immer wunderbare Specials, Previews und Stylingideen. Der Name Princess Club ist Programm, es wirkt! Ich ziehe diesen pinkfarbenen Rock mit dem süßesten Trench aller Zeiten an (und vermutlich nie wieder aus), drehe mich vorm Spiegel und fühle mich wie eine Prinzessin. Egal, wohin ich gehe, wie ich mich drehe, er weht mir mit Sekundenverzögerung hinterher. Auch, wenn ich wieder zur Blechdose gehe, um mir ein rosa Herzchen heraus zu stehlen.

All the love in the universe,
Jeanny (und Swanni)

Was die anderen zuckersüssen Damen auf den Sonntagstisch gebracht haben, findet Ihr auf der virtuellen Kuchentafel von Sonntagssüß. Lecker!

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