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Ist das Euch schon mal passiert? Ihr ladet Gäste zum Abendessen, lustiger Abend, netter Schnack über alte Zeiten, neue Zeiten und zukünftige Zukunft, das Essen wird serviert, der Nachtisch wird serviert und ein Gast schnappt sich die Auflaufform, um mit dem Finger die Reste auszulecken? Hier in unserem Haus ist das passiert. Guten Freunden nimmt man ohnehin nicht viel übel, aber in diesem Falle muß ich zugeben: hätte er es nicht gemacht, dann wäre ich die Person gewesen, die nach vollbrachtem Abend das letzte quadratcentimeterlein Traumadventstiramisu vernascht hätte.

Ich sehe das als Kompliment für meine Küche und habe das Dessert seitdem immer wieder gemacht. Und auf jeden Fall an jedem Heiligabend. Im Sommer lässt sich der Spekulatius liebend gerne gegen Butterkekse egal mit wievielen Zacken austauschen und schmeckt mindestens genau so gut. Prima ist, daß es bestenfalls am Vorabend vorbereitet wird und einem die Zubereitung von Nachtisch an Heiligabend erspart bleibt. Ist ja nicht so, daß man sich da im generellen langweilen würde, gell.

Jeanny’s Advents-Tiramisu mit Spekulatius (für 4 sehr hungrige Esser)

200 g    Sahne, geschlagen
250 g    Mascarpone
250 g    Quark
100 g    Zucker mit einer Prise Zimt gemischt
1 Pck.    Bourbon-Vanillezucker
200 g    Spekulatius (mit oder ohne Mandeln)
400 g    TK Himbeeren

Puderzucker und Kakaopulver nach Belieben

Mascarpone, Quark, Zucker, Zimt und Vanillezucker verrühren. Steif geschlagene Sahne unterheben.

Etwas von der Creme in eine Servier- oder Auflaufform geben und mit einer Schicht  dann eine Schicht Spekulatius darüber legen. Dann alle TK-Himbeeren aufschichten, die restliche Creme darauf streichen und mit einer letzten Schicht Spekulatius bedecken.
Die Creme mindestens 5 Stunden, besser noch über Nacht, kalt stellen, damit sich die Creme, Kekse und die Himbeeren richtig lecker verbinden können . Dann mit Puderzucker bestreuen, evtl. mit einer Sternenschablone o.ä. versehen, feines Kakaopulver drauf und servieren. Fertig.

Einfach, gell? Ich bin sehr gespannt, ob Ihr diesem Rezept so verfallen werdet wie wir und unsere Gäste.

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